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50 Jahre Sebastianschule

Anlässlich dieses Jubiläums hatten wir als Schulgemeinschaft am Samstag, dem 9. Juli zu einem fröhlichen Fest eingeladen.

Bei strahlendem Sommerwetter konnte Rektor Auchter viele Festbesucher begrüßen: Eltern, aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler, aktuelle und ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Herrn Bürgermeister Weigt und die Damen und Herren des Gemeinderates, Herrn Pfarrer Rensch und Herrn  Pfarrer Müller, Frau Elisabeth Groß, leitende Schulamtsdirektorin des Staatlichen Schulamtes Karlsruhe, unsere zuständige Schulrätin Frau Heike Walter, Herrn Alexander Lehrmann, Regierungsschuldirektor aus der Zentralstelle des Kultusministeriums, der einst Referendar an der Sebastianschule war, und Frau Patricia Heneka als Vertreterin der örtlichen Kindergärten.

Die beschwingte Feier begann mit einem umgedichteten Lied, das alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam sangen:

   Wir möchten euch begrüßen zu uns’rem Fest,

   denn ihr seid heute gerne uns’re Gäst.

   Die Schule gibt’s nun 50 Jahr’,

   kommt und seht, wie alles war.

Der Schulchor unter der Leitung unserer Kollegin Frau Fenchel und Akkordeonspieler der AG Akkordeon, die in Kooperation mit dem HC Karlsdorf-Neuthard stattfindet,  lockerten die Grußworte mal nachdenklich, mal fetzig auf.

Wir wurden überreich beschenkt, dafür bedanken wir uns bei allen noch einmal recht herzlich!

Von der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler erhielten wir  zum Beispiel 50 Bäume, die auf einer Streuobstwiese gepflanzt werden sollen. Wir freuen uns jetzt schon auf diese gemeinsame Aktion im Herbst.

Die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard und Herr Bürgermeister Weigt machten uns ein ganz besonderes Geschenk: Der Musikpädagoge Otto Klösel von „Trommelzauber“ leitete vier Projekttage, in denen das afrikanische Musical „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ gemeinsam eingeübt wurde. Und eben dieses Musical wurde nun aufgeführt. 154 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer sangen, tanzten, spielten und trommelten gemeinsam. Wir trommelten tatsächlich alle miteinander, denn Herr Klösel hatte für jeden eine afrikanische Trommel, eine Djembe dabei. Der Rhythmus war so mitreißend, dass kaum ein Zuschauer still sitzen bleiben konnte. Verkleidet als Bäume, Krokodile, Sterne, Kürbisse, Muscheln und Affen stellten die Klassen eindrucksvoll die Suche nach der geheimnisvollen Zaubertrommel dar. Sie wiederum konnte helfen, dass der lang ersehnte Regen kommen würde. Keine Frage, dass die Zaubertrommel gefunden wurde, weil alle zusammen halfen.

Die Kinder wurden durch anhaltenden Applaus belohnt. Ein Eis, das Herr Bürgermeister Weigt spontan allen Kindern spendierte und der Rasensprenger im Schulgarten sorgten für die hoch verdiente Abkühlung der grandiosen Akteure.

Unter Schatten spendenden Bäumen konnte man nun das Essen genießen. Der Förderverein und der Cateringservice von Gianni Giammello, der selbst auch im Vorstand des Fördervereins ist, sorgten für eine reichhaltige Speisen- und Kuchenauswahl.

Alle Klassenzimmer sowie die Fachräume waren geöffnet, im Musikzimmer waren Erstklassbilder aus fünf Jahrzehnten ausgestellt, die uns größtenteils der Verein für Heimatforschung Neuthard zur Verfügung gestellt hatte und in der Aula lief ein historischer Film, auf dem Ausflüge der 70er Jahre festgehalten waren. Bestimmt hat sich der eine oder andere wieder erkannt.

Schon viele Jahre pflegt unsere Schule den Kontakt zur Partnergemeinde Yanaoca in Peru. Deshalb fand auch der Peru-Infostand von Evelyn Habitzreither großen Anklang. Ein weiterer Höhepunkt war der Luftballonwettbewerb, den der Förderverein organisiert hatte.

Für die Kinder hatten wir noch den„Hoffexpress“ von der TSG 1899 Hoffenheim engagiert, der mit seinem Team und einem großen Truck  für viel Schwung und Bewegung sorgte.

Zum Jubiläum wurde auch eine Festschrift erstellt, die eindrucksvolle Einblicke in unser Schulleben gibt. Man kann diese jetzt noch im Schulsekretariat der Sebastianschule und in der Bücherei in Karlsdorf für 4 € erwerben.

„Leben lernen ist der Sinn jeder Erziehung“, zitierte Rektor Edgar Auchter in seinen Eingangsworten den bekannten Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi. Kinder fit für das Leben zu machen, sei folglich die wichtigste Aufgabe der Schule. Dabei orientieren sich die Pädagoginnen und Pädagogen immer am Wohl und der menschlichen Wertschätzung der Schüler.

In diesem Sinne bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei allen, die uns bei diesem Fest unterstützt haben!

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.