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Schullandheim der vierten Klassen

Am Mittwoch, den 9.10.13 fuhren die Klassen 4 a und 4 b mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Weiß und Frau Fenchel nach Fischbach bei Dahn ins Schullandheim.

Mit dem Bus dort angekommen schleppten wir unsere Koffer zur Unterkunft hoch. Die Zimmer konnten wir leider noch nicht beziehen, aber so konnten wir gleich den nahe gelegenen Spielplatz besuchen. Gemeinsam „Mensch auf Erden“ zu spielen war eine tolle Sache. Um 12.00 Uhr gab es Spaghetti zum Mittagessen. Wir konnten es kaum erwarten, mit wem wir im Zimmer eingeteilt sind. Alle waren mit der Zimmerverteilung glücklich und jeder musste sein Bett selbst beziehen. Und das war gar nicht so einfachLächelnd!

Anschließend sind wir zum Baumwipfelpfad gegangen. Dort gab es einen Weg über Seile und schwingende Teller hoch über dem Boden. Am Ende war eine große Rutschbahn, auf der wir auf Teppichsäcken sitzend in die Tiefe rutschten. Sehr schön war, dass sich schließlich alle Kinder getraut haben, diese tolle Fahrt zu machen. Wir konnten mehrmals diese tolle Abenteuerrunde drehen. Danach gingen wir gemeinsam ins Biosphärenhaus, welches wir in Kleingruppen erkunden durften. Mit Hilfe eines Quiz erfuhren wir viele interessante Dinge über die Pfalz und die dortige Natur. Nach so vielen Eindrücken freuten wir uns über ein leckeres Abendessen. Es gab Kartoffelpuffer mit Apfelmus.

Nach Einbruch der Dunkelheit erwartete uns ein weiterer Höhepunkt. Klassenweise begaben wir uns auf eine Nachtwanderung, bei der wir Fledermäuse sehen und hören konnten. Unsere Betreuer erzählten uns dabei viele interessante Einzelheiten zu diesen nachtaktiven Tieren. Müde, aber glücklich schliefen wir an diesem ersten Abend ein.

Nach einer meist kürzeren Nacht freuten sich alle auf ein gutes Frühstück. Es hatte die ganze Nacht geregnet und hörte pünktlich um 10.00 Uhr damit auf.

Den Donnerstag wollten wir wie im Mittelalter verbringen. Es gab eine Kochgruppe, die unser Mittagessen vorbereitete. Da wurde viel frisches Gemüse geschnitten, Kräuter auf der Wiese gesammelt, Brotteig geknetet und Fladen geformt. Die anderen waren in der Feuergruppe damit beschäftigt, ohne Streichhölzer oder Feuerzeug ein Feuer anzumachen. Zusätzlich wurde ein Herd aus Steinen und Stöcken gebaut. Da war man schon sehr gespannt, wie der wohl funktioniert. Doch später kochte ein großer Topf Gemüsesuppe über dem Feuer, garten in Lehm eingewickelte Kartoffeln in der Glut, wurden kleine Fladen in heißem Fett ausgebacken und zum Nachtisch kleine Müsliriegel selbst hergestellt. Da lief einem schon das Wasser im Mund zusammen!

Doch diese Mahlzeit musste verdient werden. So machten wir uns auf den Weg in den Wald, um dort Stöcke für Fackeln zu suchen. Jeder durfte seinen Stock zurecht sägen und bastelte damit seine eigene Fackel. Wir schmolzen Wachs über dem Feuer, in welches wir ein Stück Jute tunkten und anschließend um den Stock wickelten. So mancher hat inzwischen seine Fackel wohl gemeinsam mit den Eltern lodern gesehen.

Das Essen fand nicht bei jedem Kind den gleichen Zuspruch und so sehnten sich einige nach dem Abendessen. Nach Schnitzel und Kartoffelecken freuten sich alle auf unseren Bunten Abend.

Müde genossen wir noch einmal ein gemeinsames leckeres Frühstück. Gut gelaunt kamen wir in der Sebastianschule an und freuten uns auf unsere Familien und auf einen erholsamen Schlaf.

(S. Fenchel)